Meine Werke

Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, immer und immer wieder dieselben Strapazen, immer wieder diese Wiederholung des Lebens von vor einem oder zwei Tagen. Es sind die gleichen Gesichter Tag für Tag, mal sieht man ein neues Gesicht oder ein bekanntes verschwindet.

Es ist laut, aber mein Kopf dämmt die ankommenden Töne. Mein Blick, wie festgefroren auf den Bildschirm gerichtet. Die Welt um mich herum ist zu laut, zu schnell und zu aufgewühlt, jedoch ist sie im Moment nur Nebensache, ich blende sie aus, denn sie lenkt mich ab. Seit geraumer Zeit schaue ich jetzt schon den Bildschirm an, ohne einen Finger zu rühren.

Durch die Lautsprecher dröhnte die Durchsage des Dampfers, welche die letzten Passagiere auf dem Stelling dazu aufforderte sich auf das Schiff zu begeben. Die Menschen standen zahlreich, rufend, winkend, weinend und lachend an Deck, alle waren darauf erpicht sich von ihren Liebsten noch ein mal zu verabschieden und keiner verlies seinen Platz ehe der Dampfer nicht außer Sichtweite des Hafens war.